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Kasper Bruchowicz - die Bruchwitz/Brochwitz aus Osteuropa

Das 16. Jahrhundert in Polen: Familien Bruchwitz bzw. Brochwitz (Brauchewitz) hatten sich im südöstlichen Polen (Karpatenvorland) angesiedelt. Dort lebte vor vierhundert Jahren ein Kasper Bruchowicz in einem Ort, nahe bei Przeworsk. Dort gab es die Burg Krasiczyn . Kasper Bruchowitz hatte dort vor vielen hundert Jahren als Hofmaler gearbeitet. In der Publikation "The Guide to Przeworsk and its Vicinity" wurde für das Jahr 1598 jener Bruchowicz erwähnt - siehe "Authorities of the Municipality of Przeworsk, Przeworsk Association for the Support of Economic Enterprise", Autoren: Leszek Kisiel, Leszek Kurasz, Marek Wisniewski - 2006, Seite 78. Kasper Bruchowicz malte als Hofmaler in der Kirche von Krasiczyn Heiligenbilder, u.a. die Heilige Madonna. Heute wird das Anwesen in dem kleinen Ort Krasiczin als Schloßhotel genutzt.

Bruchowicze bei Lemberg: Die "Bruchwitz" könnten auch einmal - in weit entfernter Vergangenheit - in der heutigen West-Ukraine / früher einmal zu Ost-Polen gehörend - gelebt haben. Der Name "Bruchwitz" ist heute noch als Brjuchowicz oder Brzuchowicz zu finden. Die Kleinstadt liegt nahe der Stadt Lemberg (Lwiw). Die Stadt Brzuchowice (polnisch geschrieben) heißt übersetzt "Bruchwitz". Auf russisch heißt der im Jahr 1444 erstmals erwähnte Ort, der in der Region der Großstadt Lemberg liegt, "Brjuchowitschi .

Worterklärung: Die Endung -wicz bzw. -vice weist auf einen slawischen Ursprung hin. Es hat in deutschen Orts- und Familiennamen die Endung "witz". In den historischen Regionen Sachsen und Schlesien gibt es heute noch viele Ortsnamen mit der Endung " -witz".