Inhalt / Chronik . Vorwort . Ahnenreihen / Bruchwitz & Schmoldt . Zeittafel der Bruchwitz . Schautafel / Ur-Zweige . Anhang . Seite als PDF

Wappen der Brochwicz

Wappen der von Brochwitz, s. Fußnote 1.)

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S p u r e n s u c h e

Das obige Wappen der Brochwitz aus Polen beziehungsweise aus der historischen Region Westpreußen zeigt einen roten springenden Hirsch. Das Wappen derer von Brauchitsch ist ähnlich, allerdings zeigt es einen schwarzen Hirsch mit rotem Geweih - siehe dazu den Wikipedia-Link "von Brauchitsch". Die adelige Familie von Brauchitsch, die bis ins 18. Jahrhundert noch als "von Brauchdorf " und vorher mit "von Brauchschütz" erwähnt wurde, ist ein altes schlesisches Adelsgeschlecht. Es stammte aus der heutigen Region der Stadt Lubin (deutsch: Lüben). Bereits im 13. Jahrhundert ging eine erste Familie Brochowicz (auch Brauchicz oder Brochwitz) nach Chrostnik in Niederschlesien. Die Familienzweige des Adelshauses "Jeleni-Nialecz (Nialkow)" hatten ihren Ursprung zuvor in dem Ort Nialek Wielki bei Wollstein / Wolsztyn, Region Posen. (siehe dazu auch das polnische Wikipedia - Fußnote 2.)

Das Ur-Wappen "Jelen" stammte ursprünglich aus Nialkow. Jenes "Jeleni-Wappen" zeigte einen schwarzen Hirsch mit rotem Geweih. Das entspricht dem Wappen derer von Brauchitsch. Einem rotfarbenen Hirsch hingegen zeigte das Wappen derer "von Brochwitz" aus Westpreußen. Die "von Brauchitsch" stammten aus Niederschlesien, und die "von Brochwitz" kamen ursprünglich aus der Region Danzig-Westpreußen. Beide genannten historischen Regionen gehören seit dem Jahr 1945 zu Polen. In Westpreußen entwickelten sich neben den Familien "Brochwitz" (Brochwicz) auch Familiennamen, die in ihrem Doppelnamen, wie zum Beispiel "von Brochwitz-Donimirski" oder "Brochwitz-Katski" auch ihren Herkunftsort im Namen hatten.

Im Jahr 1241 fand die Schlacht bei Liegnitz statt / siehe dazu den Link zum Bild. Es waren unter anderem die heutigen Vorfahren der Familien "von Brauchitsch" (ursprünglich "von Brauchdorf") und Brauchicz an jener Schlacht beteiligt gewesen. Als Ritter zogen sie in den Kampf gegen die Mongolen. Ein historisches Gemälde zeigt kämpfende Ritter, die mit Schwertern und Schilden bewaffnet waren. Unter ihnen war auch ein kämpfender Ritter, der ein Schild mit einen schwarzen Hirsch trug - siehe Bild in Wikipedia - im Bild oben rechts. Es handelte sich um das ursprüngliche Brochwicz-Wappen, das einen schwarzfarbenen Hirsch zeigt.

Im Jahr 1259 wurde ein Ritter mit dem Namen Velislaus auf Chrostnik (Crustenik) erstmals urkundlich erwähnt. Es war wohl jener Ritter Velislaus, der sich Mitte des 13. Jahrhunderts von Groß Nialkow (Nialek Wielki), deutsche Version - aus dem polnischen Wikipedia - siehe Fußnote 2) beziehungsweise von Nialek Maly (Klein Nialek) - bei Wolsztyn / Wollstein, südwestlich von Poznan (Posen) - in Richtung Süden nach Lubin / Lüben in Niederschlesien, auf den Weg gemacht hatte. Das noch in seinem Heimatort Nialek gefertigte Wappen - das mit dem schwarzen Hirsch - brachte er mit nach Chrostnik. Jener Ort, der auch Chrustenik genannt wird, hieß viele Jahre später "Brauschdorff" und schließlich "Brauschitschdorf".

Im Jahr 1288 wurde in einem herzoglichen Brief der Name "Petrus de Bruchisch" - ursprünglich "de Brusich" - erwähnt. Erst im 17. Jahrhundert hatte sich der Name in "von Brauchitsch" gewandelt. 1418 wurde mit Hans (Nikolaus) von Brauchitsch, einem Gutsbesitzer auf Oberau in Niederschlesien, die erste Stammreihe der "von Brauchicz" gebildet.

Vorfahren Brauchicz, Brauchwitz und Brochwitz

9. April 1241: In der Schlacht bei Liegnitz besiegte eine polnisch-deutsche Streitmacht zusammen mit dem schlesischen Heer, den Ordensrittern der Templer und Deutschrittern das mongolische Heer. An der Schlacht waren unter anderem auch Ritter der Familie Brauchwicz (bzw. Brochwitz) beteiligt.

1259 wurde ersmals der Ort Brauchitschdorf (polnisch: Chrustenik) bei Lüben (polnisch: Lubin) in Niederschlesien (heute zu Polen) erwähnt. Der Ritter Velislaus auf Crustenik (Chrostnik) war der erste, der im Jahr 1259 in dieser Gegend urkundlich erwähnt wurde. Er brachte wohl das Familienwappen (das mit dem schwarzfarbenen Hirsch) nach Chrostnik.

1288 fand Petrus von Brusich (Bruchisch), den man wohl als Ahnherr der Familienzweige Brauchitsch, Brauchwitz, Brochwitz und Bruchwitz bezeichnen kann, in einem Brief des Herzogs von Liegnitz (Schlesien) urkundliche Erwähnung.

1. Mai 1294 wurde das Dorf Burgwitz (Ost-Thüringen) im früheren Sachsen urkundlich erstmalig erwähnt. Zu den ersten Siedlern müßten Familien mit Namen Bruchwitz und Brochwitz gehört haben. Für den heutigen Ort Burgwitz (jetzt ein Ortsteil von (Kospoda) gab es auch einmal die Namen "Brugwitz" und "Borchwitz" (um 1800). Der Ortname Burgwitz (auch "Bruchwitz" sowie "Brochwitz" - im Jahr 1324), ist für mich ein Indiz dafür, daß vor langer Zeit Familien mit dem Namen "Brochwitz" und "Bruchwitz" an jenem Ort gewohnt hatten. Fortsetzung Fußnote 3.)

1418 Mit Hans von Brauchitsch (Brauchwicz) beginnt die Stammreihe aller Brauchwitz mit den Folge-Zweigen Brauchitsch, Brochwitz und Bruchwitz.

Nachdem die Marienburg in Westpreußen, Hauptsitz des Deutschen Ordens, im Jahr 1466 an Polnisch-Preußen gefallen war, blieben viele der deutschen Ritter mit ihren Familien im Lande Westpreußen und gründeten eine neue Existens. Darunter waren auch, wie unter anderem in der "Geschichte der Klein-Katz" berichtet wurde, zwei Ritter mit den Namen Nickel (Nikolaus) und Jorge (Georg) Brauchwitz. Beide stammten ursprünglich aus der Region von Lubin (Lüben) in Niederschlesien.

Nach dem Jahr 1440 Der Familienname der schlesischen Brauchwitz änderte sich in "Brauschdorff". Das besagt eine alte Schrift, in der die Jahre 1441, 1447 und 1504 den Namen Hans von Brauschdorff und Thieme von Brauschdorff aus Klein-Krichen (Brauchitschdorf) hinzugefügt wurden.

Um 1455 gingen die beiden Brauchwitz-Brüder Nikolaus (Nickel) und Georg (Jorge) als Söldner (Ritter) von Niederschlesien nach Westpreußen und zogen als Ritter in den Kampf. In jener Region um die Städte Danzig und Marienburg gab es ab Mitte der 1450er Jahre den sogenannten 13-jährigen Städtekrieg. Im Kampf um die Marienburg im Jahr 1466 hatten die Deutschen Ordensritter schließlich die Marienburg kampflos aufgegeben. Eigentlicher Grund war jedoch, daß die Ritter (Söldner) ihren Sold nicht erhielten. Viele ehemalige Ritter, die in Westpreußen geblieben waren, wurden mit Land und Häuser entschädigt, die andere Familien in den Kriegszeiten verlassen hatten.

1484 und 1498 Die Brüder Caspar und Bernhard von Brauschdorf (von Brauchdorf, Brauchitsch) wurde in alten Schriften erwähnt. Caspar war Hauptmann von Guhrau (Gora) im Glogaueschen in Schlesien. Die Söhne von Caspar Brauschdorf waren 1) Johannes, 2) Nicolas (alt: Nicol) und 3) Thomas zu Brauschdorf (Erwähnung 1504)

Die Jahre 1550 bis 1600 In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts - um das Jahr 1550/55 - wurde der Urahn Georg von Bruchwitz geboren. Er nahm nachweislich bei zwei Trauerfeiern prominenter Personen teil, so bei der des Kurfürsten von Brandenburg Anfang Februar 1598, und bei der des Herzoges von Pommern Johann Friedrich im Februar des Jahres 1600. Georg von Bruchwitz nahm zusammen mit Wilhelm von Kleist und anderen Teilnehmern beim Begräbnis des Kurfürsten in Berlin-Cölln teil. Fortsetzung Fußnote 5.)

Die Familien Brochwitz aus der Elbe-Elster-Region

Südlich von Neustadt an der Orla liegt der Ort Kospoda. Die heutigen Ortsteile von Kospoda sind "Burgwitz" (seit 1294) und Meilitz (seit 1320). siehe Fußnote 3) Der kleine Ort Burgwitz, der hatte die Namen "Brochwitz" und auch einmal "Bruchwitz" (wohl im 15. Jahrhundert). Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Burgwitz den Namen "Borchwitz". Vom Wortstamm her betrachtet ist "Burgwitz" eine Mischform aus dem Slawischen (die Endung -witz) sowie dem Deutschen (das Wort "Burg").

Ab dem Jahr 1620 gab es in der Elbe-Elster-Region im heutigen Südbrandenburg den Familiennamen "Brochwitz", und zwar in den Orten Jesnigk und Kolochau, nördlich der Schwarzen Elster gelegen. Es entwickelten sich dort mehrere Familienzweige mit dem Namen "Brochwitz". Nachfahren dieser Familienzweige leben heute noch in Süd-Deutschland.


Familien Schmoldt und Lefevre/Billau - Vorfahren mütterlicherseits

Die Familien Schmoldt aus dem Bremer Land, Berlin, Mecklenburg und Baden-Württemberg

Nach der Generation meines Urururgroßvaters Friedrich Ferdinand Schmoldt (1792 bis 1862, Stettin), der mir als Vorfahre seit längerer Zeit bekannt ist, wurden weitere Schmoldts in Kirchenbüchern von Mecklenburg, vor allem im Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte, entdeckt. So konnte Ferdinands Vater Joachim Friedrich Schmoldt (geboren 1762) und dessen Vater Martin Jacob - geboren 1736 in Alt Schwerin, nördliche Mecklenburgische Seenplatte sowie dessen Vater - mein Ururururururgroßvater Daniel Schmoldt - 1730 mit Eva Dorothea, geborene Brandt verheiratet, in Kirchenbüchern ausfindig gemacht werden. Vor allem in den Orten Alt Schwerin und Nossentiner Hütte sowie in Retzow (Rechlin) konnten Schmoldts in den Kirchenbüchern gefunden werden. Ich habe unter anderem einen Hartwig Schmoldt entdeckt, der um das Jahr 1665 geboren wurde und aus Dömitz an der Elbe stammte (Quelle: Kirchenbuch von Dömitz). Als entfernte Urahnen der Schmoldts, die wohl Mitte des 16. Jahrhunderts noch Smolt hießen, habe ich folgenden Personen ausgemacht:

1.) Paridomus Smoltes (Schmoldt) war der Stammvater der Schmoldts aus der Elbe-Weser-Region. Paridomus hatte einen Sohn mit Namen Stephan Schmoldt, und jener Stephan wurde um das Jahr 1565 in Rechtenfleth an der Weser (Gemeinde Hagen) im Bremer Land im heutigen Bundesland Niedersachen geboren. Quelle: Ahnenportal Genealogy.net

2.) In meinen neueren Nachforschungen habe ich im Kirchenbuch der Evangelischen Kirche von Alt-Berlin, Pfarramtsbezirk Nikolaikirche, einen Peter Schmoldt - geboren um das Jahr 1560 ausgemacht. Laut Eintrag im Kirchenbuch der Evangelischen Nikolaikirche von Berlin hatte Peter Schmoldt eine Tochter mit Namen Anna, die am 23. Juli 1583 in der Nikolaikirche in Berlin-Mitte getauft worden war, Quelle: Kirchenbuch der Nikolaikirche in Berlin, Einsicht über Ancestry, Kirchenbücher Berlin, Taufen 1583 bis 1639 digital, Seite 16. Der Vater des Peter Schmoldt war wohl Michael Schmoldt, der um das Jahr 1538 - wahrscheinlich noch im Lande Württemberg - geboren wurde. Jener Michael Schmoldt, der im Evangelischen Kirchenbuch von Kirchheim / Weilheim mit dem Nachnamen Smolt zu finden ist, war verheiratet mit einer Frau namens Barbara. Die Eheleute hatten eine Tochter mit dem Namen Agnes, die am 14. April 1583 in Kirchheim, Weilheim unter der Teck in Württemberg - heute zugehörig zur Region Stuttgart - geboren wurde. Im Evangelischen Kirchenbuch von Kirchheim bzw. Weilheim ist die Person über das Ancestry-Portal zu finden. Ein möglicher Sohn des Peter Schmoldt hieß Michael, der dann der Urahn für die Nachfahren aus der Berliner bzw. Mecklenburger Linie der Schmoldt-Familien wäre. Einer seiner Brüder hieß Jacob Schmoldt, der um das Jahr 1559 in Berlin geboren wurde.

3) In Kirchenbüchern von Orten und Städten in Württemberg hatte ich im August 2017 den dritten großen Zweig der Familien Schmoldt erforscht. Mitte des 16. Jahrhunderts lebten dort in der Region der heutigen Großstadt Stuttgart unter anderem ein

Hans Bernhard Schmoldt . geboren um das Jahr 1540 in Württemberg. Er war einer der württembergischen Stammväter der Schmoldts, über den sich mehrere Familienzweige in Württemberg gebildet hatten.

Jean Billaud und die hugenottischen Vorfahren aus Nordfrankreich

Um 1580 . Ende des 16. Jahrhunderts, wurde ein Jean Billaud in Wicres, Region Nord-Pas-De-Calais in Nordfrankreich geboren.

Sein gleichnamiger Sohn Jean wurde im Jahr 1620 ebenfalls in Wicres / Region Nord-Pas-De-Calais geboren. Mitte des 17. Jahrhunderts verließ Jean Billaud seine Heimat und machte sich auf in Richtung Pfalz. Von dort wanderte schließlich nach Plöwen in die Uckermark aus, und er ließ sich dort mit seiner Frau Anne, geborene Dufosse nieder. Mit etwa 95 Jahren starb Jean Billaud in dem seinerzeit brandenburgischen Lande.

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Quellen

. Die Genealogie-Portale "Ancestry" und "FamilySearch"

. zu: Brauchitschdorf bzw. Schloß Brauchwitz, siehe Wikipedia (deutsch)

. Zur Entstehung der Namen "Brauchwitz / Brochwitz": Neue Preußische Provinzial-Blätter - Herausgegeben von Dr. A. Hagen, Professor – Band IX, mit mehreren Beiträgen mit mehren Autoren. Druck der Universitäts-Buch und Steindruckerei von E. J. Dalkowski in Königsberg, 1856, in Commission bei Wilhelm Koch.

. "Neue Preußische Provinzial-Blätter, Herausgegeben von Dr. A. Hagen, Professor – Band IX, gibt es ein Kapitel "Über die v. Brochwitz-Donimirski". Druck der Universitäts-Buch und Steindruckerei von E. J. Dalkowski in Königsberg, 1856, in Commission bei Wilhelm Koch. "Über die v. Brochwitz-Donimirski" in: "Neue Preußische Provinzial-Blätter", Verfasser A. von Mülverstedt.

. Schlesische Curiositäten / Erste Vorstellung / Darinnen die ansehnlichen Geschlechter des Schlesischen Adels / Mit Empfehlung des Ursprungs, der Wappen, Genealogien der qualifizierten Cavaliere der Stammhäuser und Güter beschrieben ... , Johannes Sinapius. Leipzig 1720.

. Zur Geschichte der "Klein-Katz" aus der Provinz Westpreußen - über die Familien Brochwitz aus der Region Danzig

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Fußnoten:

1.) Brochwitz-Wappen - Quelle: Wikipedia/Pol COA. Brochwicz.svg/Poznaniak

2.) Nialek Wielki (Groß Nialkow) - Link zum polnischen Wikipedia

3.) Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer, Verlag Rockstuhl, Wolfgang Kahl, Ausgabe 2016 / Landesarchiv Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar, Orginalurkunde (1294). Nachweislich gab es im Laufe der Jahrhunderte für "Burgwitz" verschiedene Ortsnamen. Der Ort hieß vor vielen Jahren einmal "Brochwitz", "Bruchwitz", "Borchwitz" und "Brugwitz".

4.) Allgemeine Preussische Staatsgeschichte, samt aller dazu gehörigen Königreichs, Churfürstenthums, Herzogthümer, Fürstenthümer, Graf- und Herrschaften, aus bewährten Schriftstellern und Urkunden bis auf gegenwärtige Regierung ... / Autor des Buches: Karl Friedrich Pauli / Verfasser der Leichenschrift: Andreas Angelus, 1598). In der Literatur (Preußische Staatsgeschichte) gab es zur Person des Georg Bruchwitz in einer Schrift des Chronisten Angelus (Engel), siehe dazu die Seiten 289 / 291) anläßlich der Trauerfeier des Kurfürsten von Brandenburg eine Auflistung aller Teilnehmer. Auch ein Georg von Bruchwitz ist in der Schrift zu finden. Ursprüngliche Quelle: Leichpredigten, Gehalten bey der Fürstlichen Leiche unnd Begrebnis Des Kurfürsten von Brandenburg ... , Seite 156 unten (digitale Version, s. Seite 159), Verfasser der Schrift war Jacob Faber (1600).

Fußnote 5.) Georg von Bruchwitz begleitete die seinerzeit junge, unverheiratete Frau Katharina Ursula von Sachsen Lauenburg, die eine Tochter des Herzoges Franz II. von Sachsen Lauenburg war [siehe dazu die sogenannte Leichenschrift aus dem Jahr 1598 / s. Fußnote 4.]. Ebenfalls nahm Georg von Bruchwitz an der Trauerfeier des Herzogs Johann Friedrich von Pommern im Jahr 1600 teil, wo er das damals zehnjährige Mädchen Magdalena von Eberstein (1588 bis 1663), eine Tochter des Grafen Wolfgang von Eberstein-Naugard (gestorben 1592) und dessen Frau Anna zur Lippe (1551 bis 1613) - begleitet hatte. Die Begleitung von Gästen des Herzogenhauses gehörte zu den beruflichen Aufgaben des Georg von Bruchwitz, der ein Hofbediensteter des Herzogs Johann Friedrich von Pommern war. Georg von Bruchwitz, der den Titel eines herzoglich pommerschen Rates inne hatte, starb im Jahr 1605. Von seinen Kindern ist mir weiter nichts bekannt. Diese lebten in der Zeit des 30-jährigen Krieges (1618 bis 1648), der vielen Menschen den Tod brachte. Einer der Bruchwitz muß die dunkle Zeit überlebt haben. Und siebzig Jahre nach Georg Bruchwitz´ Tod - um das Jahr 1675 - wurde Christoffer Bruchwitz in Sachsen geboren.

Anmerkung: Die Schreibweise der Schriften aus den Jahren 1598 und 1600 wurde von mir wörtlich übernommen (zum Beispiel das Wort "bey" , und andere).


Die Seite wurde aktualisiert am 3. Oktober 2018



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