Inhalt / Chronik . Vorwort zur Chronik . Anhang zur Chronik . Spurensuche / als PDF

zum Wappen siehe Fußnote 1)


S p u r e n s u c h e

Familien Schmoldt - Vorfahren mütterlicherseits

In meinen bisherigen Nachforschungen hatte ich im Kirchenbuch der Evangelischen Kirche von Alt-Berlin, Pfarramtsbezirk Nikolaikirche, einen Peter Schmoldt - geboren um das Jahr 1540 gefunden. Er ist - nach meinen neuesten Nachforschungen - jener Peter Schmoldt, der aus dem Ort Neenstetten bei Ulm stammte, und mit einer Maria, geborene Hütman verheiratet war. Vorher hatte ich bereits im Berliner Kirchenbuch den Peter Schmoldt entdeckt. Laut einem Eintrag im Kirchenbuch der Evangelischen Nikolaikirche von Berlin hatte Peter Schmoldt eine Tochter mit dem Namen Anna, die am 23. Juli 1583 in der Nikolaikirche in Berlin-Mitte getauft worden war. Fußnote 2)

Einen neueren Fund gab es kürzlich in "Quellen und Forschungen zur Geschichte Berlins, Band 1". Es handelt sich dabei um "Das älteste Berliner Bürgerbuch, 1453-1700, herausgegeben von Peter von Gebhard. Berlin 1927. Im Kommissionsverlag von Gsellius. Fußnote 3).

Auf der Buchseite Nr. 86 ist für das Jahr 1544 unter anderen Personen auch ein Eintrag zu Michael Schmoldt aus Berlin zu finden; er lautet "Schmoll, Michel, Zimmermann, Rensdorf (Reußdorf?), 40g, September 24. Der genannte Ort bezeichnet die vorherige Herkunft des seinerzeit Berliner Bürgers. Höchstwahrscheinlich war "Rengsdorf" gemeint, das ist heute ein heilklimatischer Kurort im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz. Es ist durchaus vorstellbar, daß der in Württemberg geborene Michael Schmoldt, bevor er nach Berlin ging, eine zeitlang in der Region von Neuwied gewohnt hatte.

Auf der Seite 341 des Bürgerbuches (Band 1) ist im Personenregister die Namen Schmol(l), Smol, Schmoel), 455; Burchardt, 573, Erdtman, 657, Martin, 658, Michel, 544, Peter, 612, 643 zu finden. Bei Michel handelt es sich um Michael Schmoldt; Peter Schmoldt war sein Bruder. Er ist auf der Seite 170 unter den Berufsbezeichnungen zu finden. Der Eintrag lautet für das Jahr 1612 auf der Seite 170 bei "Schmol": Schmol, Peter, Nagelschmied. 3 tlr. September 10.

In einem "Schnelldurchlauf" liste ich im folgenden meine Ahnenfolge auf von meinem Urahnen Michael (Michel) Schmoldt - geboren um 1515 in Württemberg - bis zu meinem Großvater mütterlicherseits Herbert Schmoldt. Michael (Michel) Schmoldt wurde geboren um 1515 in der Region Stuttgart > Peter Schmoldt - geboren um 1540, starb am 18. Juni 1606. Er war unser Württemberger Stammvater Schmoldt. Es folgten Jacob Schmoldt, geboren im Februar 1559 - gestorben in Berlin oo mit Anna, geborene Büsing (gestorben 1660) > Peter Schmoldt - 1590 bis 1660 - gestorben in Berlin > Peter Schmoldt (Schmoltz), geboren um 1622 in Berlin, gestorben am 14. November 1708 in Galenbeck, Ortsteil Lübbersdorf in Mecklenburg-Vorpommern > Asmus Schmoldt (geboren um 1645 in Dömitz/Mecklenburg-Vorpommern) > Hartwig Schmoldt (geboren um 1666 in Dömitz/Mecklbg.) > Daniel Schmoldt, Senior (geboren um 1683) > Daniel Schmoldt, Junior (geboren um 1705 in Mecklenburg) > Martin Jacob Schmoldt, geboren Januar 1736 in Mecklenburg > Joachim Schmoldt (geboren 1762) > Friedrich Ferdinand Schmoldt (geboren 1792 in Berin) > Ludwig Schmoldt - geboren 1822 in Stettin > Richard Schmoldt (geboren 1847 in Stettin) > Karl Herbert Schmoldt - geboren 1884 in Berlin, er war mein Grovater mütterlicherseits.


Familien Bruchwitz - Vorfahren väterlicherseits

Die letzten Nachforschungen wurden zu der Person Johannes von Brazuchicz (von Brauchitsch) getätigt. Er war ein Sohn des Georg von B. Im Jahr 1590 wurde Johannes von Brauchicz in Broslawitz (Ortsteil Kopienieca / Koppinitz, nordwestlich der Stadt Beuthen (Bytom) in Oberschlesien geboren. Er starb im hohen Alter von etwa 94 Jahren in Piszkowice (Pischkowitz), Stadt Glatz (Klodzko) in Niederschlesien.

Was meine Nachforschungen zu den Bruchwitz-Vorfahren betrifft, siehe dazu das Kapitel über den Pommerschen Rat Georg von Bruchwitz (1517 bis 1604) und dessen Vorfahren.


Quellen zu meinen Nachforschungen zu den Schmoldts und Bruchwitz :

Berliner Kirchenbücher - Kirchenbuch der Nikolaikirche in Berlin, Einsicht über Ancestry, Kirchenbücher Berlin, Taufen 1583 bis 1639 digital, Seite 16. 2)

Die Genealogie-Portale im Internet "Ancestry" und "FamilySearch", "Das älteste Bürgerbuch der Stadt Berlin"; Jahrbuch des Deutschen Adels, erster Band, 1 bis 3, Berlin 1898, W. C. Bruer. Bibliothek des Preuß. Geheim. Staatsarchiv.

_______________________________________________________________________________________________________________________________

Fußnote 1) Polski: Herb Brochwicz, English: Clan Brochwicz

Quelle: Juliusz Ostrowski, Ksi?ga herbowa rodów polskich. Warszawa 1897

Erstellt am 6. November 2010, Wikimedia Commons

Abgebildet ist das alte Wappen "Brochwicz II" , welches die Brochwicz-Familien (beheimatet in der Historischen Landschaft Westpreußen, Polen) sowie den von Brauchitsch, Uradel aus Niederschlesien führten. Georg von Bruchwitz hatte ursprünglich den Namen "von Brauchicz" (von Brauchitsch), deshalb ist auch ihm das Wappen mit dem schwarzfarbenen Hirsch familiengeschichtlich zuzuordnen.


Heiner Bruchwitz, im Dezember 2019


VORWORT  . Inhalt / Familienchronik